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Bergfrühling in den Oberstdorfer Berge
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Urlaub gewinnen!

André Brandt von André Brandt am 09.10.2010

Wanderurlaub wird unter allen Teilnehmern verlost!

Liebe Teilnehmer des Wandertipps-Wettbewerbs,

wir freuen uns über Ihre Teilnahme, über die schönen Wanderideen und Tipps. Ursprünglich sollte der Wettbewerb dadurch entschieden werden, dass Sie als Oberstdorf-Freund und Besucher unserer Internetseite selbst darüber abstimmen welcher Tipp Ihnen am besten gefällt.

Da diese Abstimmung aber Formen angenommen hat (Anmeldung mit gefälschten Emailadressen und Fantasienamen) wäre es nicht fair, dieses Abstimmungsergebnis geltend zu machen.
Daher haben wir uns entschlossen aus allen Teilnehmern, die einen Wandertipp abgegeben haben, einen Gewinner auszulosen.

Das heißt für Sie: Neue Chance-neues Glück!

Am Dienstag wird die Verlosung in unserer Redaktion stattfinden!
Wir drücken Ihnen die Daumen und denken, dass auf diesem Wege eine gerechte Gewinnchance für alle besteht!

Der Wettbewerb

Sie kennen Oberstdorf oder das Allgäu, wandern gern und haben einen tollen Wandertipp für alle Bergliebhaber?

Dann melden Sie sich mit Ihrer Emailadresse und Ihrem Namen an und beschreiben Sie Ihre Lieblings-Wanderroute.

Wo ist eine Brotzeitpause besonders lohnenswert, auf welchem Weg genießt man die schönsten Aussichten, wo gibt es hübsche Hütten, klare Bergseen, bunte Blumenwiesen…
Alle die bald nach Oberstdorf zum wandern kommen, freuen sich über Ihre Tipps und vielleicht entdecken auch Sie den ein oder anderen Geheimtipp…

Teilnahmebedingungen

Mit der Abgabe Ihrer Kommentare stimmen Sie der Nutzung und Veröffentlichung dieser durch Oberstdorf Resort zu. Der Wettbewerb endet am 30. September 2010! Der Gewinner wird durch Besucher der Internetseite über den Button gefällt mir gewählt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bitte beschreiben Sie eigenständig ihre Lieblingswanderung(en).

Die Eingabe weiterer Kommentare ist auf dieser Seite beendet.

6 Kommentare

Rolf zipperle am 30.09.2010 ♥ Gefällt 1 Person
Sehr schön
Georg Frosch am 24.08.2010 ♥ Gefällt 3 Personen
Hört sich alles super an. Gefällt mir.
Angelika Schmidt am 04.08.2010 ♥ Gefällt 51 Personen
In unserem Urlaub sind wir in Oberstdorf und dem Kleinwalsertal fast schon so etwas wie Stammgäste.
Eine der schönsten Wanderungen ist ohne Zweifel die Tour im Kleinwalsertal „Rund um den Widderstein.“ Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind Grundvoraussetzung für diese schöne Tagestour.

Unsere Wanderung beginnt im schönen Mittelberg .Von hier aus starten wir durch das idyllische Gemsteltal, leicht ansteigend durch Wald und Alpwiesen vorbei an „Bernhard's Gemstelalpe, weiter zur Hinteren Gemstelalpe. Schon früh lohnen sich die Anstrengungen, denn wer einen Wanderpass besitzt, kann auf dieser Strecke eine Menge Wanderpunkte sammeln.

Von der hinteren Gemstelalpe aus gelangen wir durch einen landschaftlich abwechslungsreichen, teilweise steilen Anstieg zur oberen Gemstelalpe. Auf unserem Weg kommen wir auch an einer Klamm vorbei. Es ist schon imposant den Wasserfall anzusehen. Der teilweise schmale Weg ist sehr gut abgesichert, so dass man die Naturgewalten zwar bewundern kann, aber trotzdem in Sicherheit ist.

An der oberen Gemstelalpe erholen wir uns von dem Anstieg bei einem kühlen Getränk und lauschen der schönen „Musik“ , dem Glockengeläut der Kühe. Weiter geht es in einem serpentinenreichen Weg hinauf zum Gemstelpaß. Hier halten wir inne und erfreuen uns an der Pracht der Bergblumen, die hier zahlreich an den verschiedensten Flecken blühen.

Die Anstiege sind nun bezwungen und die letzten 10 Minuten zur Widdersteinhütte sind fast schon so etwas wie Erholung. Vor uns zeigt sich nun auch in ganzer Pracht der Große Widderstein, dessen Anblick sehr imposant ist.
Zu unserer Linken offenbart sich uns ein Blick hinunter in Richtung Wart in Österreich. Dieser Ausblick erinnert an die Landschaft einer Modelleisenbahn mit ihren vielen Details, dem perfekten Grün der Wiesen und den wie gemalten Bergen.

An der Widdersteinhütte ist eine Rast Pflicht! Nachdem wir die vielen Punkte für unseren Wanderpass mitgenommen haben, genehmigen wir uns einen kleinen Imbiss und genießen den herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt, welcher uns für den teilweise steilen Aufstieg belohnt.
Hier oben angekommen, genießen wir die Ruhe und Natur, unser Urlaub ist perfekt! Wir können in der Idylle der Bergwelt herrlich abschalten und den Alltag hinter uns lassen.

Nach ausgiebiger Rast machen wir uns auf den Heimweg hinab zur Bärgunthütte. Mit etwas Glück sehen wir auf diesem Weg ein Murmeltier in der landschaftlich sehr schönen und interessanten Bergwelt.
An der Bärgunthütte füllen wir unser Punktekonto weiter auf und machen uns durch das Bärgunttal auf die letzten Meter unserer Tour.

Wir kommen schließlich nach Baad, wo unsere wunderschöne Tour ihr Ende findet. Sollte die bisherige Strecke noch immer nicht genug sein, bietet sich nun die Möglichkeit, an der Breitach entlang zurück zu unserem Ausgangspunkt Mittelberg zu laufen. Wir aber sind nun geschafft und nehmen den Walserbus zurück nach Mittelberg.

Wir wünschen allen Lesern genauso viel Freude bei dieser Wanderung, wie wir sie immer haben!
Stefan Müller am 22.07.2010 ♥ Gefällt 3 Personen
Beeindruckende Wanderung ins Kleinwalsertal!

Am Oberstdorfer Busbahnhof beginnt unser Ausflug.
Zuerst steht die Fahrt mit der Buslinie 1 zur Haltestelle Söllereckbahn an.
Von dort wird die Talstation der Söllerckbahn nach 5-minütiger Wanderung erreicht. Die Söllereckbahn kann mit den Gratis-Bergbahnkarten des Hotels kostenfrei genutzt werden. Oben angekommen, lacht einem die Sonne schon ins Gesicht! Was gibt es schöneres im Urlaub?!

Hier oben beginnt nun unsere eigentliche Wanderung. Von der Bergstation führt uns die Wanderung durch eine landschaftlich überragende Gegend ins Kleinwalsertal. Vorbei geht es an der Alpe Schrattenwang und der Mittelalpe, wo eine leckere Milchpause zu empfehlen ist. Dabei kann man der "Livemusik" der Kühe lauschen, die mit ihren Glocken für eine gelungene Abwechslung sorgen;-)!

Auf der Wanderung, welche aufgrund des Sonnenstandes speziell vormittags zu empfehlen ist, hat man einen herrlichen Blick zum Ifen und zum Walmendingerhorn, welche uns auf der gesamten Wanderung "begleiten".
Nach 1,5 Stunden gemütlicher Wanderung ist Riezlern (Hst. Post) erreicht.
Hier führt uns unsere Wanderung weiter durch den Ort bis zur Kanzelwandbahn. Mit unseren Bergbahnkarten geht es auf den Berg, wo die Sonnenstühle schon förmlich auf uns warten! Da kann man nicht wiederstehen:-)!

Nach einer Stärkung im Panoramarestaurant geht die Wanderung weiter zum Fellhorn. Für gute Wanderer ist der Weg zur Bergstation der Fellhornbahn zu empfehlen. Wer lieber die Alpenrosen bei einer gemütlichen Wanderung genießen möchte, dem sei der Wanderweg zur Station Schlappoldsee der Fellhornbahn ans Herz zu legen. Zur Alpenrosenblühte kommen hier die Fotoapparate mächtig ins schwitzen;-)!

Nach einer Stunde ist die Fellhornbahn erreicht. Mit dieser geht es hinab ins Stillachtal. Über den Parkplatz geht es zur Bushaltestelle, wo aller 30min der Bus zurück nach Oberstdorf fährt. Wer jetzt noch genügend Kraft hat, kann an der Skiflugschanze aussteigen und von dort zurück nach Oberstdorf wandern.

Nach 4-5 Stunden ist das Hotel wieder erreicht, doch die Eindrücke dieser Wanderung bleiben deutlich länger im Gedächtnis!

Nun wünsche ich allen Mohren-Gästen Viel Spaß bei dieser Wanderung, genießen Sie die wunderschöne Landschaft!

Stefan Müller
Alexander Gross am 18.07.2010 ♥ Gefällt 5 Personen
Ich war, leider, noch nie in Oberstdorf.
Und hoffe, dass ich gewinne und dann ein Erfahrungsbericht schrieben werde.
Klaus Stockmann am 17.05.2010 ♥ Gefällt 2 Personen
Erlebnisreiche Halbtageswanderung im Stillachtal und Rappenalptal südlich von Oberstdorf
Länge: 5 km (von Oberstdorf aus 25 km hin und zurück)

Vom Busbahnhof Oberstdorf aus fahren wir gemeinsam in den Süden Oberstdorfs, genauer gesagt ins Stillachtal, auf 949 Metern gelegen. Dort lädt uns ein wunderschöner Wiesenweg Richtung Birgsau ein, das Konzert der Natur hautnah zu erleben. Nach nur wenigen Minuten gemütlichem Gehen breitet sich ein großartiges Hochtal vor uns aus. Im hellen Sonnenschein und tiefen Blau des Himmels ragen gewaltige Berge empor. Im Genuss dieses Anblickes wandern wir einige Meter weiter, bis uns am Wegesrand eine alte Marienkapelle begrüßt, welche dem heiligen Wendelin, dem Schutzpatron der Hirten und Herden, geweiht ist. Nach einer kurzer Besichtigung führt uns der Wiesenweg vorbei an der neu erbauten und bewirtschafteten Sennalpe Eschbach. An der folgenden Weggabelung am Beginn der Steigung angekommen, entscheiden wir uns für die Straße linkerhand.

Über die rechte Straße würden wir ins Rappenalptal, von wo der Aufstieg zur Rappenseehütte und zur Mindelheimerhütte des Deutschen Alpenvereins beginnt, gelangen. Wir folgen nun also der linken Straße Richtung Einödsbach, der südlichsten Siedlung Deutschlands auf 1114 Meter gelegen. Diese ist schon seit dem 1500 Jahrhundert bewohnt! Der Anstieg verläuft über die Westseite des Einödsberges, auf dessen großer Grundfläche der gleichnamigen Alpe, einst 2000 Schafe weideten! Wir steigen etwas schnaufend höher und hören das Rauschen der Arbanten Schlucht. Unten fließt die Stillach, die aus dem Zusammenfluss des Rappenalpbaches und des „Baches“ entstanden ist. Glitzernd wie ein seidiges Band zieht sich das Wasser durchs Flussbett. Oben angekommen, werden wir von einem atemberaubenden Anblick überwältigt: Vor uns die Trettachspitze mit 2595 Meter, die Mädelegabel mit 2645 Meter, die Hochtroftspitze 2649 Meter hoch und die Berge der Hoffnung. Am Ende des Tales führt ein Weg über den Schrofenpass ins österreichische Tannbergebiet, Wart und Lech am Arlberg.

Sie werden überwältigt sein von der Fülle der Pflanzen und Blumen! Vogelfreunden wird das Herz höher schlagen, wenn die die Vogelwelt mit Birkhuhn, Auerhahn, Schneehuhn und Steinadler, die sich hier zum Stelldichein treffen, beobachten. Auch Gämse, Steinböcke, Rothirsche und Murmeltiere sind hier noch zu Hause. Nicht mehr lange und wir erreichen Einödsbach – die südlichste, dauerhaft bewohnte Siedlung Deutschlands. Von der Kapelle führt der Weg ins Bacherloch und weiter zum Waltenbergerhaus. Hier oben wurde der legendäre Bergführer Baptist Schraudolph geboren. Dieser eröffnete Mitte des 19. Jahrhunderts den heutigen Gasthof, welchen seine Urenkelin noch heute bewirtschaftet. Dort kehren wir gleich ein. Baptist stieg über 400 mal mit Touristen auf die Mädelegabel. Ein Bild von ihm können Sie im Gasthof bewundern. Nach einer gemütlichen Einkehr machen wir uns wieder auf den Rückweg.