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Teil 11: Die Rauhnächte

Wissen Sie, was in den Rauhnächten passiert? Wann diese Nächte überhaupt sind und was es mit dieser mystischen Zeit auf sich hat lässt sich André Brandt ausführlich von Oberstdorferin Conny Bader erklären.

Eine mystische Zeit zwischen den Jahren

Die Rauhnächte sind die 12 Nächte jedes Jahr zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar. Dafür gibt es eine logische kalendarische Grundlage, nämlich den Mondkalender. Dieser hat nur 354 Tage. Die fehlenden 12 Nächte zu den "normalen" 365 Tagen des Jahres sind die Rauhnächte. Im Mondkalender gelten sie als sogenannte "tote Tage", die außerhalb der Mondmonatsrechnung. In dieser Zeit nimmt man an, dass die Naturgesetze außer Kraft gesetzt sind und auch die Grenzen zu anderen Welten fallen.

Was die Allgäuer in dieser Zeit tun

In den Rauhnächten soll man die Zeit mit seiner Familie und den Lieben verbringen. Daher ist jegliche handwerkliche Arbeit und Hausarbeit tabu. Spinnen, Stricken, Putzen und Wäsche waschen (vor allem weiße Wäsche) müssen auf das neue Jahr verschoben werden.
Streitigkeiten mit Freunden und der Familie sollen noch in den Rauhnächten des alten Jahres beseitig werden, um sie auf keinen Fall mit ins neue Jahr zu nehmen. Dies ist ein böses Vorzeichen für zwischenmenschliche Beziehungen. Man ist ruhig und besinnlich in dieser Zeit, denn es wird angenommen, dass die Lieben, die im Jahr verstorben sind, in dieser Zeit auf dem Weg ins Zwischenreich sind.

Klingt spannend, oder?

Lauschen Sie selbst den Worten von Conny Bader zu den Rauhnächten!

Teil 11: Die Rauhnächte

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