Anreise 17.07.2018 Abreise 22.07.2018 Personen 2 Personen
Küchenchef Oliver Class
von Oliver Class am 15.03.2018

Die Alpen von Italien nach Oberstdorf

Farbenprächtige Blumenwiesen und sattgrüne Grasberge in den Allgäuer Alpen, atemberaubende Felszacken in den Lechtaler Alpen, die eisigen Gletscher und Bergriesen im Ötztal und schließlich das südliche Klima Merans machen diese Wanderung zu einem wahren Abenteuer!

Die Alpenüberquerung auf dem E5

"Die Frage, warum man etwas Ungewöhnliches unternimmt, stellt sich gar nicht. Die Begründung könnte ganz einfach die Lust am großen Abenteuer sein." (Heinrich Harrer)

Durch sattgrüne, nach Blumen duftende Bergwiesen, auf rauen, zerklüfteten Pfaden, neben reißenden Flüssen entlang und an traumhaften Bergseen vorbei - einst war es Hannibal, der mit einer Armee aus Soldaten und Kriegselefanten die Welt der Alpen passierte. Nun sind es jährlich zahlreiche Wanderer, die, von der Liebe zur Natur und Leidenschaft für die Berge getrieben, alle das gleiche Ziel vor Augen haben: die Alpenüberquerung.

Eines der größten Abenteuer wartet auf Sie!

Die Überquerung durch eine andere Welt

"Wer nicht selbst einmal das Gipfelglück gekostet hat, an den kann man noch so viele Worte verschwenden, - er wird's nie ganz verstehen." (Felix Simon)
Oberstdorf - das Tor zu den Alpen

Man möchte eintauchen in diese von der Zivilisation abgeschnittenen Welt, die sich mal düster und rau und dann wieder farbenprächtig und voller alltäglicher, wunderbarer Naturschauspiele präsentiert. Die 6-tägige, anspruchsvolle Wanderung auf dem E5 macht es möglich!

Das Tor zu dieser einzigartigen Welt befindet sich in Oberstdorf, und zwar beim Gasthof Spielmannsau – von dort aus soll es offiziell losgehen. Zu Fuß, mit nichts weiter als festen Wanderschuhen, Stöcken und einem Rucksack auf dem Rücken, kann das Abenteuer Richtung Italien losgehen.

6 Tage lang legt man Kilometer um Kilometer zurück, erklimmt so manchen schneebedeckten Gipfel, erfrischt sich an eiskalten Wasserfällen, durchquert idyllische Täler, stapft durch Schnee, genießt sonnenbeschienene Berghänge und lernt die einzigartige Atmosphäre der Berghütten kennen. Geprägt ist diese von Geselligkeit und Herzlichkeit, von den Geschichten vieler interessanter Menschen, alle mit dem gleichen Ziel vor Augen. In den urigen, für Berghütten typische Bettenlager werden Kräfte getankt, um am folgenden Tag das Abenteuer fortzuführen.

Von Gletschern und Königen

Durch das malerische Trettachtal und das wilde Sperrbachtobel wandernd, auf felsigen Pfaden zwischen Latschen und Grashängen hindurch und an beeindruckenden Wasserfällen vorbei passiert man die Lechtaler Alpen und überschreitet somit bereits am zweiten Tag die Grenze nach Österreich.

Immer tiefer wandert man in die Märchenlandschaft der Alpen hinein, wo die Könige der Berge von Fels zu Fels springen und Murmeltiere durch die Gegend pfeifen.

An Tag 5 befindet man sich knapp 3.000 Meter über dem Meeresspiegel, die Luft wird immer dünner, die Aussicht immer eindrucksvoller. Vor einem ragen die mächtigen, eisigen Gletscher der Zentralalpen empor. Doch es geht noch höher, und zwar auf 3.014 Meter. Vorbei an Ötzis Grab und am smaragdgrünen Vernagt-Stausee gelangt man zu den Sattgrünen Almwiesen Südtirols, auf denen Schafe ihr gemütliches Dasein fristen. Noch ein Stück weiter bergab, und man hat das Ziel dieser unvergesslichen Reise erreicht. Bis nach Meran führt dann nur noch eine kurze Busreise mit dem Postbus.

So faszinierend diese Wanderung ist, so anspruchsvoll ist sie auch. Deswegen empfehle ich eine geführte Tour mit erfahrenen Bergführern!

André Brandt Hoteldirektor
Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle Rucksack Regenschutz, je nach Witterung evtl. wärmende Kleidung oder Sonnenschutz ggf. 2 Trekkingstöcke ausreichend Getränke vor allem an heißen Tagen evtl. Brotzeit / Süßigkeiten zur Stärkung
Jan.
Feb.
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
181,3 km
36 Stunden
8811 m
moderat bis anspruchsvoll
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

letzte Aktualisierung am 27.02.2018

In der Beschreibung der Touren gehen wir immer von normalen Verhältnissen aus. Bitte beachten Sie, dass sich das Wetter im Gebirge sehr schnell ändern kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie einer Tour gewachsen sind, ob Sie die nötige alpine Erfahrung, Ausrüstung oder Ausbildung dazu haben, verzichten Sie lieber auf eine Tour oder schließen Sie sich einer professionellen Führung an.