Anreise 27.05.2020 Abreise 01.06.2020 Personen 2 Personen
TinaBrandt
von Tina Brandt am 14.04.2020

Trettach, Stillach und Breitach bilden am Illerursprung in Oberstdorf die Iller

"Hilaria" - die alte Dame Oberstdorfs

Oberstdorf ist bekannt für seine Täler. Jedes für sich hat seinen Reiz und lädt zu aussichtsreichen Wanderungen und Spaziergängen ein. Auch mit Oberstdorfer Marktbähnle oder mit der Pferdekutsche kann man die Täler entdecken.

Aus 3 mach 1

Etwas außerhalb der des Ortskerns, Richtung Fischen gehend, liegt der Illerursprung. Hier vereinen sich die drei Gebirgsflüsse des südlichen Allgäus zur Iller. Aus Trettach, Stillach und Breitach wird hier der größte Fluss im Allgäu - die Iller. Bereits im 8. Jahrhundert wurde der Fluss erstmals erwähnt, damals noch unter dem Namen "Hilaria". Im Laufe der Zeit verwendeten die Menschen immer wieder andere Bezeichnungen für das Gewässer, bis schließlich seit 1413 der Name Iller in den Geschichtsbüchern auftaucht.

Vom Illerursprung in Oberstdorf aus, schlängelt sich der Fluss, der meist milchlich-grünes Wasser führt, bis nach Ulm, wo er nach 147 km in die Donau mündet.

Es muss nicht immer nur bergauf gehen

Auch die Oberstdorfer Seitentäler bieten Natur pur mit traumhaften Ausblicken in die Allgäuer Berge. Steile Bergwände rechts und links, frisch duftende Wiesen, das Geläut der Kühe begleiten Sie auf Schritt und Tritt. Da die Täler für den Autoverkehr gesperrt sind, ist erwartet Sie ungestörter Naturgenuss. Nur das Oberstdorfer Marktbähnle oder die eine oder andere Pferdekutsche kann Ihnen begegnen. Und bei Bedarf wählen Sie einfach selbst eines dieser nachhaltigen Verkehrsmittel für Ihren Ausflug.

Trettachtal

Südlich von Oberstdorf liegt das Trettachtal, das von der Trettachspitze, dem Himmelschrofen, dem Schattenberg und dem Ruhihorn eingerahmt wird. Hier findet sich das Bergbauerndorf Gerstruben, das mit seiner malerischen Kulisse ein beliebtes Fotomotiv ist, die Marienkapelle aus dem 17. Jahrhundert sowie der glasklare Christlessee, der auch im kältesten Winter nie zufriert.

Stillachtal

Das Stillachtal verdankt seinen Namen dem dem Fluss, der sich durch das Tal schlängelt. Auch das Stillachtal liegt südlich von Oberstdorf und westlich vom Trettachtal. Hier lockt Deutschlands südlichste Siedlung Einödsbach und das Kleinod Birgsau. Außerdem befinden sich im Stillachtal die Talstation der Fellhornbahn, die berühmte Heini-Klopfer-Skiflugschanze und der traumhafte Freibergsee.

Oytal

Östlich von Oberstdorf finden Sie das Oytal mit dem größten Wasserfall der Gemeinde, dem Stuibenfall. Vom Oytal aus sind traumhafte Tagestouren für geübte Wanderer möglich, beispielsweise auf das Nebelhorn, zum großen Seekopf oder zum Seealpsee. Nicht weniger genussvoll ist eine Wanderung im Tal. Der Rückweg kann im Sommer ab dem Oytalhaus bequem mit Bergrollern zurück gelegt werden.

Traufbachtal

Das Traufbachtal ist ein steiles Seitental des Trettachtales. Bei dem Bergdorf Spielmannsau mündet der Traufbach in die Trettach. Über einen Tobel führ ein Weg in die verlassene Siedlung Traufberg.

Rohrmoostal

Über den Ortsteil Tiefenbach erreicht man westlich von Oberstdorf das Rohrmoostal. Es verzaubert im Sommer mit seiner vielfältigen Blumenpracht, herrliche Radtouren macht es bei Radfahrern beliebt.

Rappenalptal

Das Rappenalptal ist das südlichste Tal und birgt zwei Rekorde. So liegt es zwischen der südlichsten Siedlung Deutschlands (Einödsbach) und dem südlichsten Grenzpunkt Deutschlands (Haldenwanger Eck).

Dietersbachtal

Im Dietersbachtal liegt das 500 Jahre alte Bergbauerndorf Gerstruben, das immer einen Besuch wert ist. Das Tal liegt neben dem Trettachtal zwischen der Höfats im Nordosten und dem Kegelkopf im Süden.

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