Anreise 15.10.2018 Abreise 20.10.2018 Personen 2 Personen

Der Hohe Ifen mit dem Gottesackerplateau - Wanderparadies in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf

Hoher Ifen

Spektakulär sieht es bereits aus, wenn man mit der neuen 10er Kabinenbahn zur Bergstation fährt und links das riesige Gottesackerplateau erblickt. In den Felsen sind viele Höhlen versteckt, die die sagenhafte Felslandschaft noch geheimnisvoller erscheinen lassen.

Sagenumwoben und einfach nur schön

Der Hohe Ifen ist schon von Weitem zu erkennen. Kein typischer Alpengipfel erwartet Sie, sondern vielmehr eine vom Gipfel schräg abfallende, glatt erscheinende Fläche, die sich Gottesackerplateau nennt ist das, was die Besonderheit dieses Berges ausmacht. Dabei ist die Felslandschaft keineswegs glatt, sondern bizarre Welt aus messerscharf ziselierten Karren, tiefen Schlünden und geheimnisvollen Höhlen.

Geheimnisvoller Höhlen - geheimnisvoller Name

Seine zerklüftete Landschaft und die vielen unterirdischen Höhlen machen den Berg hier nicht nur schön, sondern auch etwas unheimlich. So kommt der Name wohl nicht von ungefähr. Schließlich heißen auch Friedhöfe immer wieder Gottesäcker. Bleiben Sie auf den Wegen, gehen Sie nur Touren, die Ihrem Können entsprechen und genießen Sie diese einmalige Landschaft im Allgäu. Der Hohe Ifen mit seinem Gottesackerplateau zählt zu einer der interessantesten Alpengebiete.

Ein Blick in die Geologie

Geologisch gesehen besteht das einzigartige Plateau aus Schrattenkalk aus der Kreidezeit. Das Regenwasser läuft hier unter der Erde ab und lässt dadurch Höhlen im Karst entstehen. Das berühmte Hölloch ist mit seinen weit verzweigten Höhlen-Gängen von über 12 Kilometern die zweitlängste Höhle Deutschlands. Das Begehen der Höhle ist jedoch erfahrenen Höhlenforschern vorbehalten.