Anreise 22.09.2018 Abreise 27.09.2018 Personen 2 Personen
André Brandt
von André Brandt am 02.07.2018

Der hohe Ifen mit Gottesackerplateau ist ein Highlight bei jedem Wanderurlaub in den Allgäuer Alpen

Der Hohe Ifen - ein Highlight der Allgäuer Alpen

Sein rauer Fels, das beeindruckende Gottesackerplateau und die immer neuen Ausblicke auf die umliegenden Gipfel der Allgäuer Alpen machen den Hohen Ifen zu einem Highlight Ihres Wanderurlaubes.

Das Urmeer - Der Ursprung

Ein Schritt nach dem anderen bezwangen die Legionen der Römer den mühsamen Weg über die Alpen. Weder Kompasse noch Wanderkarten konnten Ihnen dabei helfen, den richtigen Weg zu finden. Doch hatten Sie einen anderen Richtungsweiser: die markanten, hoch aufragenden Felsen des Hohen Ifen.

Vor 120 Millionen Jahren im Flachwasserbereich des Urmeeres Thetys entstanden, ist er zu einem der faszinierendsten Berge der Allgäuer Alpen geworden. Oben wandelt man wie in einer Mondlandschaft über Felsen aus Schrattenkalk, und unter der Erde verbirgt sich eine der größten und geheimnisvollsten Höhlenlandschaften Deutschlands.

Eine Reise in eine andere Zeit

Der Hohe Ifen ist ein sagenumwobener, 2229 Meter hoher und beeindruckender Berg, der sich vor allem durch seine spektakulären Felsformationen und dem Gottesackerplateau abhebt.

Noch durch sattgrüne Bergwiesen gewandert, betritt man nahezu nahtlos und nichtsahnend die Welt in eine andere, längst vergangene Zeit, als kaum Menschen Zugang zu diesen Natur-Giganten hatten. Durch diese raue Landschaft schlängeln sich Wege und Pfade abseits des Wander-Trubels und geben Blicke frei auf die Heimat hochgradig gefährdeter Tierarten und auf eine farbenreichen Alpenpflanzenwelt, die in den Felsen und Spalten des zerklüfteten Naturschauspiels Schutz finden.

Begeben auch Sie sich auf eine Zeitreise in den Allgäuer Alpen - ganz einfach mit unseren Bergbahnen inklusive!

Öffnungszeiten der Ifen-Bahn:
23. Juni - 14. Oktober 2018
8:30 - 16:30

Nutzen Sie unsere gratis Bergbahnkarten und begeben Sie sich auf eine Zeitreise am Hohen Ifen.

André Brandt Hoteldirektor

Die Sage des verfluchten Gottesackerplateaus

Einer alten Sage nach soll das Gottesackerplateau verflucht sein. Denn da, wo sich die entsetzliche Steinwüste des Ifenkar, der Gottesacker genannt, ausdehnt, befand sich einst eine schöne, sonnige Alpe mit üppigen Weiden und kostbaren Futterkräutern. Der reiche Ertrag an Käs und Butter machte aber die Sennen hartherzig gegen die Armen. Da kam einmal ein armer alter Mann in die Hütte und bat um etwas Schmalz. Der Senn nahm die dargebotene "Spatel", füllte sie voll Arglist mit Mist und strich nur oben darauf etwas Butter.

Kaum hatte der Greis aber die Alpe verlassen, bebte und toste es und die Felsen barsten. Kein Weidefleck mehr war zu sehen. Felsgeröll bedeckte die Alpe mit Mensch und Vieh, mit Steinen war sie verschüttet. Seitdem grünt kein Kräutlein mehr dort und wurzelt kein Gras; ein wildes und wüstes Hochkar ist der Gottesacker auf ewig. Viele glauben, der arme Mann sei Christus der Herr selbst gewesen.

Wandertouren auf dem Hohen Ifen

Noch wandert man durch die üppige, durch Bergfichten umrahmte Alpenflora, und plötzlich findet man sich in einer befremdliche Karstlandschaft wieder, übersäht mit spitzen Felsen und tiefen Spalten. Egal, in welchem Zeitalter Sie sich wiederfinden möchten, es ist für jeden Wanderer das Richtige mit dabei!